Coronavirus Information Montafon

Stand: 03.04.2020

Die aktuellsten Infos erhälst Du täglich in unserer Infomail "Wichtigs im Muntafu". Diese Infomail geht ausschließlich an Vermieter und Einheimische und ist KEIN Gästenewsletter. Bitte sende ein Mail an info@montafon.at, wenn Du in den Verteiler eingetragen werden möchtest. Die selben Informationen findest Du jedoch auch auf dieser Seite.

Montafon Tourismus ist unter +43 506686 oder info@montafon.at montags bis freitags von 08:00 – 18:00 Uhr und samstags und sonntags von 09:00 – 16:00 Uhr erreichbar. 



Allgemeines Verhalten

Aktuell soll man sich nur außer Haus begeben, wenn dies unbedingt nötig ist!

Das Haus soll nur noch aus drei Gründen verlassen werden: Für Berufsarbeit, die nicht aufzuschieben ist, dringende Besorgungen wie Lebensmittel und um anderen Menschen zu helfen. Der Mindestabstand von 1 Meter muss eingehalten werden. Diese strikten Maßnahmen wurden seitens der Regierung bis zum 13. April verlängert. In den nächsten Tagen werden wir uns an das Tragen und den Anblick von Gesichtsmasken gewöhnen müssen. Hier ist eine Auflistung von Fragen und Antworten zum Mund-Nasen-Schutz.

Das nationale Versammlungsverbot gilt ab 5 Personen. Gruppenaktivitäten, Veranstaltungen, Familienfest, Sitzungen, etc. sind einzustellen. Die einzigen Ausnahmen sind jene Aktivitäten, die der Bekämpfung des Coronavirus dienen.

In der aktuellen Situation bündeln Vorarlbergs Spitäler ihre Kräfte. Der Schwerpunkt für die Versorgung von Corona-Patientinnen und -Patienten liegt in den Krankenhäusern Bludenz und Hohenems. Deren ursprüngliche Aufgaben werden vorübergehend von den anderen Krankenhäusern im Lande übernommen. Aufgrund dieser Planungen werden im LKH Bludenz keine Geburten mehr betreut. Die Landesspitäler Feldkirch und Bregenz sowie das Krankenhaus Dornbirn stehen für Entbindungen oder bei Problemen in der Schwangerschaft zuverlässig zur Verfügung.

Bei Diabetes-Fragen und -Anliegen steht Diabetes-Berater/ÖDG Joe Meusburger mit seinem Wissen in der Zeit von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr zur Verfügung (+43664 43 49 658 bzw. info@selbsthilfe-vorarlberg.at)

Neben den persönlichen Hygienemaßnahmen wird empfohlen, in öffentlichen Einrichtungen Türgriffe, Wasserhähne, Lichtschalter, Ablageflächen, etc. regelmäßig zu desinfizieren. Wir empfehlen den auffälligen Aushang der Hygieneempfehlungen des Bundesministeriums (siehe Anhänge) in Deutscher und in Englischer Sprache. Wir appellieren, dass auch im privaten Umfeld, nicht notwendige soziale Kontakte und Feiern unterlassen werden.

Wenn bei einer anderen Person der Verdacht auf eine Ansteckung besteht ist die Isolation dieser Person sehr wichtig. Die Verdachtspersonen sollen keinesfalls eine Ordination oder ein Spital aufsuchen, sondern die Gesundheitshotline 1450 anrufen. Nach ärztlicher Beurteilung wird ein Team zur Probenabnahme zur Person geschickt. Mittels mündlichem Bescheid wird die Verdachtsperson angewiesen, soziale Kontakte bis zum Ergebnis der Testung zu vermeiden (mitreisende Personen im selben Zimmer bzw. in derselben Wohnung ausgenommen) und das Zimmer/die Unterkunft nicht zu verlassen. Der etwaige Unterkunftgeber wird gebeten, Verdachtsperson und mitreisende Personen mit Essen und Getränken zu versorgen (Dauer ca. 1 Werktag ab Probenabnahme). ACHTUNG: Keine Testung ohne ärztliche Beurteilung. Getestet werden nur Verdachtspersonen (Symptome UND innerhalb der letzten 14 Tage in Risikogebiet oder Kontakt mit erkrankter Person).

Sollte eine Person positiv getestet werden, wird die erkrankte Person mittels Bescheid für 14 Tage isoliert. Der Gesundheitszustand wird täglich telefonisch kontrolliert. Nur im Fall der Verschlechterung wird ein Spitalsaufenthalt veranlasst. Die Absonderung wird stichprobenartig durch die Exekutive kontrolliert. Zusätzlich werden von der Behörde Kontaktpersonen ermittelt (Personen, die direkten Kontakt mit der erkrankten Person hatten). Diese werden ebenfalls für 14 Tage isoliert, müssen sich selbst beobachten (Fragebogen) und bei Verschlechterung des Gesundheitszustands aktiv melden.

Öffentliche Verkehrsmittel & Grenzkontrollen

Fahrten mit dem Öffentlichen Verkehr sollten nur dann unternommen werden, wenn dies notwendig ist, beispielsweise für unbedingt notwendige Einkäufe, Arbeitswege oder Arztbesuche.

Beim Öffentlichen Verkehr im Montafon kommt es ab sofort zu Einschränkungen. Die Busse fahren jetzt schon im Nebensaisons Takt (statt wie geplant ab 19. April). Der Nachtexpress ist ganz eingestellt. Als Backup verkehrt allerdings nach wie vor das Anruf-Sammeltaxi „go&ko“ – von Dienstag bis Sonntag von 19:30 Uhr bis 02:00 Uhr früh.

Die elektronische Fahrplan-Auskunft auf vmobil.at sowie in der VVV-App (cleVVVer mobil) ist stets up to date. 

In den MBS-Bussen können keine Fahrscheine mehr beim Fahrer gekauft werden. Nur noch über die FAIRTIQ-App, Online oder Automaten. Die Vordertüren werden nicht mehr geöffnet. Ein- uns Ausstieg ist nur noch über die Hintertüren möglich. Die Fahrzeuge werden mehrmals täglich desinfiziert.

Die Railjet-Züge fahren nur mehr im 2-Stunden-Takt von Wien nach Feldkirch und zurück; der Bahnhof Langen a.A. wird zu den folgenden Zeiten angefahren: Richtung Feldkirch (21:48 Uhr, 04:53 Uhr, 05:23 Uhr) und Richtung Innsbruck (23:10 Uhr, 23:35 Uhr, 06:52 Uhr). Darüber hinaus werden vom REX die Haltestellen Nenzing und Schlins dzt. nicht mehr angefahren. Die Wochenend-Nacht-S-Bahn ist eingestellt.
Aktuelle Verbindungen sind auf folgenden Plattformen ersichtlich: fahrplan.vmobil.at . Die App „cleVVVer mobil“ ist hierfür sehr zu empfehlen. Mit der „FAIRTIQ“-App kann in Vorarlberg immer der günstigste Tarif genutzt und der Öffentliche Personennahverkehr bargeldlos genutzt werden.

Es gelten verstärkte Grenzkontrollen aus und in die Schweiz, Liechtenstein und Deutschland. Personen, die von Italien, Schweiz und Liechtenstein nach Österreich einreisen wollen, haben ein ärztliches Zeugnis über ihren Gesundheitszustand mit sich zu führen und vorzuweisen. Das ärztliche Zeugnis darf bei der Einreise nicht älter als vier Tage sein. Abweichend davon ist die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp erlaubt, sofern die Ausreise sichergestellt ist. Ausgenommen davon sind Pendler und der Güter- und Warenverkehr.

Betreuung & Nachbarschaftshilfe

Eltern in systemrelevanten Berufen (z.B. im Gesundheitswesen, Polizei), welche einen dringenden Bedarf an Kinderbetreuung haben, können sich direkt an das EKIZ T. +43 664 9240089 oder das Kinderwerkstättle T. +43 664 4007536 wenden. An den Standorten EKIZ Gortipohl und EKIZ Schruns ist derzeit ein Notbetrieb eingerichtet. 

Personen, die Nachbarschaftshilfe leisten möchten, wenden sich bitte direkt an ihre Gemeinde.

Da es in sozialen Einrichtungen und Vereinen in nächster Zeit eventuell zu Engpässen kommen könnte, bitten wir dringend darum bekannt zu geben, wo große Vorräte vorhanden sind. Dies sowohl für Lebensmittel aber auch für Reinigungs-, Wasch- und Desinfektionsmittel. Heike Ladurner aus Schruns koordiniert dies zentral für das Montafon und kann unter heike@hotel-zimba.at erreicht werden.

Die Gemeinden organisieren zum Teil unterschiedliche Nachbarschaftshilfe-Projekte mit Bring- und Lieferdiensten für ältere oder unter Quarantäne stehende Personen. Wer helfen möchte oder wer Hilfe braucht sollte sich bitte per E-Mail oder Telefon an seine/ihre Gemeinde wenden. Die Gemeindehomepages oder die Gemeinde-App gem2go.at (Erklärvideo) bieten wichtige örtliche Informationen. 

Sollte es Probleme geben, die 24h Hilfe in Einzelfällen aufrechtzuerhalten, werden die Angehörigen aufgefordert, sich zuerst mit ihrer jeweiligen Agentur in Verbindung zu setzen. Diese versuchen, andere Möglichkeiten anzubieten (z. B Betreuerinnen, die im Land sind und keine Kunden haben). Ist eine weitere Betreuung nicht möglich, informiert die Agentur das regionale Care-Management (Stand Montafon) und in der Folge das lokale Case-Management (im Montafon der Krankenpflegeverein Außermontafon). Hier wird abgeklärt, wie im Einzelfall die Betreuung ersetzt oder ergänzt werden kann. Zu allererst soll die Betreuung zu Hause mit Familie, Ehrenamtlichen und Mobilen Hilfsdiensten weiter ermöglicht werden. Für Personen, die alleinstehend sind, oder wo keine ambulante Hilfe organisiert werden kann, ist die Fachabteilung des Landes Vorarlberg dabei, Ersatzquartiere in leerstehenden Hotels vorzubereiten.

Das Land Vorarlberg sucht Gesundheitspersonal. Alle, die eine medizinische oder pflegerische Qualifikation mitbringen bzw. die schon einmal im Gesundheits- und Betreuungswesen gearbeitet haben, können sich hier melden. Gesucht wird auch Gesundheitspersonal, das derzeit nicht oder nur teilweise in der Versorgung tätig ist sowie Helferinnen und Helfer für diverse Aufgabenbereiche. Hierfür bitte das Formular vorarlberg.at/helfen ausfüllen. Herzlichen Dank!

Gerade in diesen Zeiten kommt es auch zu psychosozialen Spannungen. Hier findet man Hilfe in verschiedensten Lebenslagen: 

ifs 
Die zentrale Anlaufstelle für alle Menschen in Vorarlberg, die psychosoziale Fragen oder Probleme haben. Montag bis Samstag (08:00 bis 20:00 Uhr)
Beratungsstelle Bludenz, T. 05 1755560

Telefonseelsorge
Für helfende Gespräche, Menschen in Not, Verzweiflung oder Suizidgefahr. Täglich (24h) 
T. 142

Sozialpsychiatrische Dienste auf Bezirksebene (SpDi). 
Für erwachsene Menschen mit psychischen und sozialen Problemen und deren Angehörige sowie Bezugspersonen. Montag bis Freitag (09:00 bis 17:00 Uhr)
SpDi Bludenz, T. 050 411 670

Pro mente Jugend
Ambulante Versorgung für Jugendliche mit einer psychischen Problematik bzw. kinder- und jugendpsychiatrischen Störung. Montag bis Freitag (09:00 bis 17:00 Uhr)
Oberland, T. 05525 63829

Krisentelefon des Vorarlberger Landesverbandes für Psychotherapie.
Für alle Fragen zu psychischen Belastungen, Sorgen, Ängsten usw.
Täglich (08:00 bis 20:00 Uhr)
T. 05572 21463

Omnibus
Plattform von und für Menschen auf dem Weg zur seelischen Gesundung. Montag bis Freitag (09:00 bis 13:00 Uhr) 
T. 05574 54695 oder 0664 4446379

Kinder- und Jugendanwaltschaft
Ombudsstelle für Kinder und Jugendliche. Montag bis Donnerstag (08:30 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr, Freitag 08:30 bis 12:00 Uhr)
T. 05522 84 900 oder kija@vorarlberg.at

Rat auf Draht
Die 24-Stunden-Telefonhilfe für Kinder, Jugendliche und Bezugspersonen. 
T. 147

Trauertelefon der Diözese Feldkirch
Das Trauertelefon begleitet und berät Angehörige beim Abschied eines Sterbenden und im Todesfall. Täglich (08:00 bis 22:00 Uhr)
T. 0676 83240 3333

Caritas
Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase und Hilfe für Trauernde. Montag bis Freitag (09:00 bis 18:00 Uhr)
T. 0676 88420 5115

Die Fachstelle für Integration hilft allen Menschen mit nicht-deutscher Erstsprache bei Fragen zum alltäglichen Leben, zu Behördengängen und bietet Lernunterstützung an. Zusätzlich gibt es eine Sprechstunde für alle mit türkischer Muttersprache (Dienstag und Donnerstag, 09:00-12:00 Uhr und 14:00-16:30 Uhr) unter der Telefonnummer: M. +43 664 60 208 163. Allgemeine Anfragen richtet man bitte an: M. +43 664 60 208 162.

gefälschte Anrufe auf Mobilbox - Passwort-Rücksetzung
Ein neues Angriffsschema hat uns erreicht. Böswillige Personen versuchen die Mobilbox des Handys zu übernehmen, um damit Passwörter oder zweite Anmeldefaktoren auszuhebeln.
Bei dem neuerlich aufgetauchten Angriffsschema, versuchen Personen durch Anruf zu Nachtzeiten auf der Mobilbox des angerufenen zu landen und in weiterer Folge, diese zu übernehmen - entweder durch "erraten" des Mobilbox-Passworts oder über die Möglichkeit der Rücksetzung desselben. In weiterer Folge werden über Zugangssysteme von sozialen Medien oder Cloud-Systemen versucht, Prozesse zur Wiedereröffnung oder Rücksetzung dieser Accounts anzustoßen. Dies funktioniert oft auch über einen Telefonanruf, bei dem ein angezeigter PIN durchgegeben werden muss, auf den als Antwort ein Rücksetz-Kennwort ausgegeben wird. Durch die Übernahme der Mobilbox und Vollzugriff auf dieselbe, kann dieser Vorgang von einem Dritten abgefangen werden. Siehe dazu auch: martinvigo.com/voicemailcracker/
Also unbedingt darauf achten, sollte man verdächtige Anrufe von ausländischen Telefonnummern und vor allem kurz darauf folgende Meldungen von fehlgeschlagenen Logins auf der Mailbox bzw. neuen Mailbox-Passwörtern erhalten, ähnlich dem Beispiel HIER. Derzeit sind folgende Nummern bekannt. +33 6 12 44 29 33 und +49 89 50060226



Infrastrukturbetriebe im Montafon

Anbei findest Du alle bei Montafon Tourismus gemeldeten Infrastrukturbetriebe (Lebensmittel, Drogerien, Apotheke…) welche zur Zeit geöffnet haben bzw. einen Zustellservice anbieten.

Da gefragt wurde, welche Betriebsarten geöffnet haben dürfen, hier eine genauere Auflistung der Wirtschaftskammer: 

  • öffentliche Apotheken 
  • Lebensmittelhandel inkl. „Bauernmarkt“ (einschließlich Verkaufsstellen von Lebensmittelproduzenten) und Direktvermarkter bäuerlicher Produkte 
  • Drogerien und Drogeriemärkte 
  • Verkauf von Medizinprodukten und Sanitärartikel, Heilbehelfen und Hilfsmitteln 
  • Gesundheits- und Pflegedienstleistungen 
  • Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen, die von den Ländern im Rahmen der Behindertenhilfe-, Sozialhilfe-, Teilhabe- bzw. Chancengleichheitsgesetze erbracht werden 
  • veterinärmedizinische Dienstleistungen 
  • Verkauf von Tierfutter 
  • Verkauf und Wartung von Sicherheits- und Notfallprodukten 
  • Notfall-Dienstleistungen 
  • Agrarhandel einschließlich Schlachttierversteigerungen sowie der Gartenbaubetrieb und der Landesproduktenhandel mit Saatgut, Futter und Düngemittel 
  • Tankstellen 
  • Banken 
  • Post einschließlich Postpartner, sowie Postgeschäftsstellen welche von einer Gemeinde betrieben werden, soweit diese unter die Ausnahme des § 2 fallen, und Telekommunikation 
  • Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Rechtspflege 
  • Lieferdienste 
  • Öffentlicher Verkehr 
  • Tabakfachgeschäfte und Zeitungskioske 
  • Hygiene und Reinigungsdienstleistungen 
  • Abfallentsorgungsbetriebe 
  • KFZ-Werkstätten 

Produzierende Industriebetriebe sind derzeit ebenfalls nicht betroffen und das Baugewerbe wird gerade diskutiert. Seit Freitag dürfen Restaurants auch Take-Away-Service anbieten, wenn die Betriebsräumlichkeiten nicht betreten und die Hygieneabstände und -maßnahmen eingehalten werden.  

 Die Abholung vorbestellter Speisen ist zulässig, sofern diese nicht vor Ort konsumiert werden und sichergestellt ist, dass gegenüber anderen Personen dabei ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten wird. Achtung: Durch diese Regelung ist der Gassenverkauf weiterhin verboten! 
 

Aufgrund der ungewissen Rahmenbedingungen für den kommenden Montafoner Bädersommer und weil man nicht weiß, wie sich die Badesaison überhaupt gestalten wird, findet der geplante Vorverkauf der Bäder-Saisonkarten nicht statt.

Rest- und Plastikmüll wird derzeit wie gewohnt abgeholt. Bezüglich Öffnungszeiten der Altstoffsammelzentren und deren Handhabung liefern die Gemeindehomepages die entsprechenden Informationen. 

Regional kaufen

Bitte unterstützt heimische Geschäfte und Produzenten!

Große Versandhäuser und internationale Konzerne zahlen in Österreich meist gar keine Steuern und stützen somit nicht die Wirtschaft. Das heißt, von denen fließt auch kein Geld in die aufgestellten Fördertöpfe der Regierung. Heimische Betriebe kann man auch mit dem Kauf von Gutscheinen unterstützen

Da unsere heimischen Landwirte bereits jetzt die Auswirkungen spüren (z. B. Tourismus ist als Großkunde weggefallen) ersuchen wir dringend um die Auswahl von Bewusst-Montafon-Produkten, Ländle-Produkten oder Waren von der Metzgerei Salzgeber in den Kühlregalen. Wer direkt bei den Betrieben von Bewusst Montafon bestellen möchte kann sich beim WhatsApp-Marktplatz anmelden. Schicke eine Nachricht an +43 664 8862 8509 oder eine E-Mail an info@bewusstmontafon.at und lass sie wissen, welche Produkt-Kategorie Dich interessiert: 
#1 Montafoner Sura Kees
#2 Montafoner Qualitätsfleisch und Wurstwaren
#3 Montafoner Steinschaf
#4 Montafoner Allerlei (Honig, Marmeladen, Tee, Nudeln, Schnaps, Schokolade, Seife, etc.)
#5 Alles 

Gastronomie

Heute wurde von der Landesregierung informiert, dass die Schutzhütten rechtlich dem Gastro-Gewerberecht unterliegen. Somit gelten die erlassenen Einschränkungen gemäß § 3 Abs. 1 des COVID-19 Maßnahmengesetzes für Gastronomiebetriebe und damit auch für Schutzhütten. Damit ist das Betreten von Betriebsstätten sämtlicher Betriebsarten der Gastgewerbe untersagt. BetreiberInnen bzw. BesitzerInnen von Schutzhütten können sich so wie alle anderen gewerblichen Betriebe bezüglich einer Unterstützung an die Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKO) unter der Telefonnummer +43 5522 305 7755 oder der Mailadresse info-corona@wkv.at wenden. 

Die Restaurants wuden am 16. März komplett geschlossen, wobei Lieferservice weiterhin möglich sein wird. Die Stiftung Liebenau hat sich bereit erklärt, in besonderen Notfällen, weitere Interessenten mit einem „Essen auf Rädern“ zu beliefern. Diese kann in Anspruch genommen werden, wenn keine anderen Versorgungsmöglichkeiten gegeben sind. Bei Bedarf ersuchen wir um persönliche Kontaktaufnahme bzw. Anmeldung: T. +43 5556 72243 5360 

Diese Verordnung gilt nicht für Gastronomiebetriebe in Kranken- , Heil - und Kuranstalten, Pflegeanstalten und Seniorenheime sowie für Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung von Kindern und Jugendlichen einschließlich Schulen und Kindergärten. Da es sich bei dieser Verordnung nicht um eine Verordnung iSd Epedemiegesetzes handelt, gibt es keinen gesetzlichen Anspruch auf Vergütung des Verdienstentganges.

ACHTUNG! Letzte Woche hatten wir berichtet, dass das Take-Away von Speisen ab Freitag, dem 20.03. wieder erlaubt sei. Leider wurde diese Aussage seitens der Behörden wieder zurückgenommen. Seit gestern Montag, 23.03.2020 gibt es laut WKV eine neue Verordnung, d.h. Abholung (Gassenverkauf) von Speisen bei Gastronomiebetrieben ist nicht erlaubt. Bei lebensmittelverarbeitenden Betrieben z.B. Metzgerei ist der Gassenverkauf von Speisen erlaubt. Lieferservice ist immer erlaubt. Bitte um entsprechende Berücksichtigung. 

Gastgeber

Gewerbliche Unterkünfte wurden gemäß geschlossen. Die Verordnung gilt bis 13. April 2020.

Die Bezirksverwaltungsbehörde kann für gewerbliche Gastgeber Ausnahmen vom Gebot nach Abs. 1 gewähren, soweit sich die Schließung einzelner Betriebe als unverhältnismäßige Maßnahme erweist (z. B. Unterbringung von Arbeitern).

Sämtliche Online-Buchungen, die über Feratel und die angeschlossenen Buchungskanäle getätigt worden sind, wurden von uns bis einschließlich 19. April storniert und eine Buchung ist nicht mehr möglich. Für den Zeitraum danach wird erst nächste Woche entschieden. Betriebe die selber einen Booking.com-Vertrag haben oder Betriebe die einen Channelmanager verwenden müssen ihre Verfügbarkeit selber schließen, egal ob dieser Channelmanager an ein Hotelprogramm gekoppelt ist oder über den Easybooking-Channelmanager, der die Verfügbarkeiten aus Feratel nimmt, läuft. Dasselbe gilt auch für ICAL. In den nächsten Tagen wird jeder betroffene Vermieter von uns kontaktiert bezüglich der Handhabung von Rücküberweisungen.

Täglich erreichen uns Anfragen von Gästen und Gastgebern, die sich über Buchungen nach Ostern erkundigen. Manche Gäste wollen stornieren, andere möchten buchen. Für Buchungen danach und vor allem im Mai/Juni gelten derzeit noch die normalen Stornobedingungen. Es kann noch nicht gesagt werden, ob die behördlichen Sperren von Betrieben verlängert werden und/oder die Grenzen wieder geöffnet sind. Deshalb sollten jetzt alle noch zuwarten. Um die bereits getätigten Buchungen oder zögerlich hereinkommenden Anfragen für Mai oder Juni zu sichern, geben wir als Tipp das Modell eines Vorarlberger Hotels weiter, das allen Gästen für diese Monate die Stornierung bis einen Tag vor Anreise ermöglicht.

Derzeit gibt es zahlreiche Gästeanfragen wegen Stornierungen ihrer Sommerurlaube, weil in den meisten Fällen bis drei Monate davor eine Reise kostenlos storniert werden kann. Tipp: Die Gäste aktiv anschreiben und ihnen sehr kulante Stornobedingungen anbieten (z. B. 1 Woche oder sogar 1 Tag vor Anreise). Somit können die Sommerbuchungen in den meisten Fällen gehalten werden. Zudem sollten diese Bedingungen auch für Neuanfragen gelten, um die Buchungswahrscheinlichkeit zu erhöhen.

Skigebiete

Der Betrieb von Seilbahnen wurde laut § 26 Epidemiegesetz 1950 eingestellt. Gekaufte, aber noch nicht verwendete Mehrtageskarten können storniert werden. Bitte an die jeweilige Bergbahnverwaltung wenden. Saison- und Jahreskarten werden nicht teilvergütet.

Die Bergbahnen weisen darauf hin, dass die Pisten seit der Schließung zum freien Skiraum gehören! Die Hänge sind nicht gesichert, es ist keine Pistenrettung unterwegs und es wird keine Haftung übernommen.

Tourengehen gehört NICHT zu den Gründen, das Haus zu verlassen! Etwaige Probleme belasten zusätzlich das Rettungssystem und die Spitäler. 

Die Aufhebung der Verordnungen der Bezirkshauptmannschaften über die Schließung des Seilbahnbetriebes und von Beherbergungsbetrieben zu Verhinderung der Verbreitung des Corona-Virus hat anfangs zu Irritationen geführt. Die Verordnungen der Bezirkshauptmannschaften basierten auf dem Epidemiegesetz. Da der Bund mit Art. 8 des Covid-19-Gesetzes eine eigene Rechtsgrundlage für vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von Covid-19 geschaffen hat, hat der Landeshauptmann mit LGBl. Nr. 16/2020 vom 27. März 2020 ein Betretungsverbot für Seilbahnanlagen und von Beherbergungsbetrieben für touristische Zwecke erlassen. Mit dieser Verordnung ist klargestellt, dass Aufbau-, Wartungs- oder Reparaturarbeiten an Seilbahnanlagen zulässig sind. Das heißt allerdings auch, dass alle Beherbergungsbetriebe in Vorarlberg wieder öffnen dürfen, sofern sie sich auf Berufs- und Geschäftsreisende und deren Verpflegung beschränken.

Beherbergungsbetriebe können in der jetzigen Zeit einige Maßnahmen setzen, um Fixkosten zu reduzieren. Dazu Tipps von Manuela Wiesinger-Grabmer, Geschäftsführerin der Controlling Service GmbH. 

  • Die Minibars ausräumen und für die Zeit der Schließung diese abschalten.
  • Auch Standby benötigt Strom. Alle Standby-Geräte komplett ausschalten.
  • Überprüfe die Zeitungsabos. Können welche gekündigt werden?
  • Versuche die Leasingraten für Geräte, die im Moment nicht eingesetzten werden, einstweilen stillzulegen.
  • Check, ob eine Betriebsunterbrechungsversicherung greift – bei behördlich verordneter Quarantäne sollte dies der Fall sein.
  • Die GIS akzeptiert jetzt bei allen von gesetzlichen Schließungen betroffenen Unternehmen eine GIS-Abmeldung anhand eines formlosen Schreibens (E-Mail an kundenservice@gis.at) des Betriebes an die GIS oder alternativ eines Anrufs auf der Service-Hotline unter +43 810 00 10 80 mit Nennung der Teilnehmernummer sowie einer kurzen Darstellung der betrieblichen Situation. Weitere Informationen
  • AKM-Gebühren: Für alle Beherbergungsbetriebe, die von den gesetzlich/behördlich verordneten Schließungen betroffen sind, werden von Seiten der AKM die Lizenzverträge mit Beginn der Schließung auf „Urlaub“ (dies entspricht einer Stundung/Aussetzung des AKM-Lizenzvertrages) gesetzt. Somit fallen hier automatisch für den Zeitraum der gesetzlich verordneten Schließung keinerlei Zahlungsverpflichtungen an. Betriebe die nicht gesetzlich/behördlich geschlossen wurden, sollten sich im Falle einer freiwilligen Betriebsschließung und einem bestehenden AKM-Lizenzvertrag bitte umgehend an ihre zuständige AKM-Geschäftsstelle (per Mail oder Telefon) wenden, damit auch diese Verträge auf „Urlaub“ gesetzt werden und somit keine weiteren Zahlungsverpflichtungen aufgrund eines laufenden AKM-Lizenzvertrages entstehen.
  • „Checken, ob eine Betriebsunterbrechungsversicherung greift – bei behördlich verordnetet Quarantäne sollte dies der Fall sein.“
    Bitte nehmt Zweck Prüfung der jeweiligen am Markt unterschiedlichen Bedingungen und Versicherungsverträge Kontakt mit Eurem Berater (Makler, Agenten oder Vertreter) auf. Pandemie ist grundsätzlich laut fachlichen Auskünften nicht versicherbar. Dennoch gibt es eventuell einzelne mögliche Deckungen. Leider gibt es für dieses globale Extremrisiko noch keine Erfahrungen mit Versicherungen. Daher ist eine individuelle Prüfung notwendig. 

Empfehlungen für Unternehmen

  • Wir empfehlen, dass (wo möglich) für systemerhaltende Funktionen zeitlich unabhängige Teams eingeteilt werden, sodass im Infektionsfall die Funktion aufrecht erhalten werden kann (Team A und Team B).
  • Die Meldeämter der Gemeinden ersuchen darum, dass die Saisonmitarbeiter möglichst en bloc per E-Mail abgemeldet werden, um Ansammlungen zu vermeiden und die Infektionsmöglichkeit zu reduzieren.  
  • Wir empfehlen den Gastronomiebetrieben die Trockenlagerbestände regulär gefüllt zu lassen und Frischprodukte evtl. an Mitarbeiter zu verteilen.
  • Bitte berücksichtigen, eventuell gebuchte Werbekampagnen im On- und Offlinebereich zu stoppen.
  • Darauf achten, dass die eigenen Homepages aktuelle Informationen beinhalten.
  • Alle Online-Buchungskanäle sperren.  Alle über Montafon Tourismus online-buchbaren Betriebe werden von uns bis zum 19.04. auf nicht-buchbar gestellt.
  • Die ersten Informationen zu Kurzarbeit in gewerblichen Tourismusbetrieben sind bei der ÖHV (LINK) zu finden.
  • Wir empfehlen Arbeitgebern, von allen MitarbeiterInnen in einem Betrieb die privaten Kontaktdaten an einer zentralen Stelle zu sammeln, damit der Kontakt sichergestellt bleibt.
  • Sollte eine Person Kontakt mit einer infizierten Person gehabt haben, sollte dies mit unten verlinktem Formular gemeldet werden, um die nötige Beratung einzuleiten.
  • Die neuen Bestimmungen zu Kurzarbeit sind  in Kraft getreten. Diese sind außergewöhnlich großzügig und können verhindern, dass MitarbeiterInnen entlassen werden müssen. Alle Infos dazu bietet das AMS: Thema Kurzarbeit
  • Erstkontakt mit AMS per Mail oder Telefon möglich
  • Sozialversicherungsbeiträge werden vom AMS bereits ab dem 1. Monat übernommen
  • Aufnahme von Lehrlingen in das Kurzarbeitsmodell möglich
  • Zeitguthaben und Vorjahresurlaub sind vorab abzubauen
  • längere Zeiträume mit einer Wochenarbeitszeit von 0 Stunden können vereinbart werden
  • Ersatz des Nettoverdienstes des Arbeitnehmers zwischen 80 - 90 %
  • Sozialpartnervereinbarung innerhalb von 48 Stunden möglich
  • Förderdauer beträgt 3 Monate, bei Bedarf Verlängerung um weitere 3 Monate
  • bei besonderen Verhältnissen kann eine vorzeitige Auflösung bzw. der Entfall der Behaltefrist vereinbart werden

Für das adaptierte Modell braucht es noch gesetzliche Änderungen durch den Nationalrat, die heute beschlossen werden. Die bisherigen Vereinbarungen auf Kurzarbeit gelten automatisch für das neue Modell. Nach Abstimmung und Information des AMS können im Einvernehmen mit den Mitarbeitern auch bereits vorgenommene Kündigungen und Auflösungen rückgängig gemacht werden. Bitte darauf achten, dass Kurzarbeitvereinbarungen auch nur für einzelne Mitarbeiter vereinbart werden können.

Der Härtefallfonds wird verdoppelt und somit auf 2 Mrd. aufgestockt
Dieses Förderungsprogramm bietet ein Sicherheitsnetz für besondere Härtefälle und wird von der WKÖ abgewickelt. In der ersten Phase erfolgten bereits Auszahlungen mit bis zu 1.000 Euro. Aktuell wurden bereits mehr als 100.000 Anträge bei der Wirtschaftskammer gestellt. Die ersten 80 Mio. Euro sind bereits ausbezahlt. Die Kriterien wurden gelockert. Somit gilt keine Verdienst-Obergrenze als Eintrittskriterium mehr, die Aufnahme von Jungunternehmern mit einer Gründung nach 01.01.2020 wurde ermöglicht und Mehrfachversicherungen sind kein Ausschlusskriterium mehr. Die Beantragung für Phase 2 startet ab 16. April 2020. Dabei wird eine Auszahlung von bis zu 2.000 Euro monatlich für 3 Monate (max. 6.000 Euro) ermöglicht. Eventuelle Auszahlungen aus Phase 1 werden gegengerechnet. 

Wir gehen davon aus, dass in Kürze die Regelungen für Privatvermieter bekannt gegeben werden und informieren so bald wie möglich. 

Weitere Details findet man auf www.wko.at/service/haertefall-fonds-epu-kleinunternehmen.html. Die Förderrichtlinien findet man auf www.wko.at/service/haertefall-fonds-foerderrichtlinien.html.

Um die Tourismuswirtschaft in dieser schwierigen Situation zu unterstützen und existenzbedrohende Liquiditätsengpässe der betroffenen KMU zu vermeiden, hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus gemeinsam mit der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank ein Coronavirus-Maßnahmenpaket für den Tourismus geschnürt.
Einreichungen sind ab sofort über die Website der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank oeht.at möglich.

Das Paket umfasst:         

  • Haftungsübernahme für Überbrückungsfinanzierungen für KMU der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Dafür steht ein Haftungsrahmen von bis zu 100 Mio. Euro bereit. 
  • Kostenübernahme für diese Haftungen durch das BMLRT (1% Bearbeitungsgebühr und 0,8% Haftungsprovision).
  • Anspruchsberechtigt: Betriebe aus dem Bereich der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft (auch Mischbetriebe), wenn der erwartete Erlösrückgang von 2019 auf 2020 größer als 15% ist.
  • Umfang: Haftungsübernahme mit einer Haftungsquote von 80 % für max. 500.000 Euro Überbrückungsfinanzierung/Betrieb.
  • Laufzeit: 36 Monate (1. Jahr tilgungsfrei).

Zusätzlich zum Antragsformular sind folgende Unterlagen einzureichen:

  • Betriebsbeschreibungsbogen
  • Verpflichtungserklärung
  • Beilage Förderungsansuchen „Coronavirus-Maßnahmenpaket“
  • Jahresabschluss 2018 oder aktueller
  • Forecast 2020 (aus dem der Liquiditätsbedarf erkennbar ist)

KMU der Tourismus- und Freizeitwirtschaft, die bereits über eine Kreditverbindung zur ÖHT verfügen, können aus dem aktuellen Anlass um eine Zahlungserleichterung ansuchen.

Bezüglich Mitarbeitern sollte überlegt werden, ob die Durchrechnungszeiträume mit einer reduzierten Anstellung korrigiert werden könnten, damit die Anstellung verlängert werden kann.

Bei Ganzjahresbetrieben sollte nach der Schließung ein Kurzarbeitsmodell zur Verfügung stehen.

AMS Vormeldesystem ist aktuell noch immer in Kraft.

Um Bergbahnen und private Gastgeber auch entschädigen zu können, wird derzeit versucht, auf Bundesebene ein Gesetz zu erwirken. Die intensiven Gespräche vieler Interessensgruppen und den Destinationen Vorarlbergs mit Land und Bund waren bis jetzt noch nicht erfolgreich und werden weitergeführt.

Die ÖGK stundet automatisch die Sozialversicherungsbeiträge für die nächsten Monate, wir bitten aber zu berücksichtigen, dass bestehende Bankeinzüge eigenständig gestoppt werden müssen.

Tipp: Bei finanziellen Engpässen kann auch seitens des Finanzamtes  für die Zahlungen eine Stundung beantragt werden. Die nächste Fälligkeit der Steuervorauszahlungen ist am 15.05.2020 und damit besteht dafür noch etwas Zeit. Es kann jedoch bereits jetzt ein Antrag auf Herabsetzung der Steuervorauszahlungen beantragt werden. In allen Fällen gibt auch der Steuerberater oder die Wirtschaftskammer Auskunft.

Die ersten Details zum Corona-Hilfsfonds mit 15 Milliarden Euro werden nun bekannt: 
Der Corona-Hilfsfonds besteht aus zwei unterschiedlichen Maßnahmen für von COVID-19 betroffene Unternehmen: 

  • Garantie der Republik mit 90% Haftung für die Kreditsumme (auch für große Tourismusunternehmen)
    Die Garantie der Republik deckt 90% der Kreditsumme ab. Ansprechpartner für die Unternehmen ist immer die Hausbank. Die ersten Gelder können ab 8. April beantragt werden. Die Laufzeit liegt bei 5 Jahren und kann um weitere 5 Jahre verlängert werden.  
  • Zuschuss von bis zu 75% von bestimmten Betriebskosten 
    Der Zuschuss ist steuerfrei und muss nicht zurückbezahlt werden. Er umfasst laut heutigem Stand folgende Fixkosten: Mieten, Versicherungsprämien, Zinsaufwendungen, vertragliche Zahlungsverpflichtungen die unkündbar oder betriebsnotwendig sind, Lizenzkosten, Strom-, Gas-, Telefon- und Internetkosten sowie Unternehmerlohn.  

Wenn diese binnen 3 Monaten 2.000 Euro übersteigen, zahlt der Bund: 
40 – 60% Ausfall: 25% Ersatzleistung 
60 – 80% Ausfall: 50% Ersatzleistung 
80-100% Ausfall: 75% Ersatzleistung 
Voraussetzung: Umsatzeinbruch von zumindest 40% 
Registrierung ab 15.4. über das Online-Tool des AWS - bis 31.12.2020 möglich. 
 

Wichtige Links



Informationen der Gemeinden

Wetter im Montafon

Bartholomäberg
11°C
Gargellen
8°C
Gaschurn-Partenen
12°C
St. Anton im Montafon
16°C
St. Gallenkirch-Gortipohl
13°C
Schruns-Tschagguns
16°C
Silbertal
13°C
Vandans
16°C

Webcams

Dein Fenster zu uns ins Montafon

Silvretta-Bielerhoehe

2. 052 m, Gaschurn-Partenen

Gastgeber finden

Wir helfen Dir gerne Deine passende Unterkunft zu finden

Unterkünfte

Zimmer / Wohnung 1
Alter der Kinder

MontaPhone

Wir sind persönlich für Dich da

Deine Montafon-Kenner sind für Dich telefonisch & via E-Mail erreichbar von:

Montag bis Freitag 08:00-18:00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage 09:00-16:00 Uhr

T. +43 50 6686
E-Mail info@montafon.at
Servicezentrale Montafon | © Montafon Tourismus GmbH Schruns, Andreas Haller

Montafon à la Kart(e)

Deine Karte für Dein Erlebnis.