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Bischof Rudigier Geburtshaus

Bischof Rudigier Geburtshaus

Bauten innerhalb der Kulturlandschaft Montafon lassen sich grob durch zwei Charakteristiken unterscheiden. Einerseits gibt es die profanen Bauten, die zum Wohnen oder Wirtschaften dienen. Andererseits gibt es sakrale Gebäude wie Kirchen und Kapellen.

Im Leben von Franz Joseph Rudigier spielten beide Arten von Gebäuden eine wichtige Rolle. Geboren im Jahr 1811, wuchs der spätere Bischof von Linz in einem einfachen Profanbau in Partenen auf. Ein Bau, der sich mit seinen weiss getünchten Mauern und den sonnengebräunten Holzwänden nicht gross von anderen Montafonerhäusern unterscheidet, wie sie vom 15. bis ins 20. Jahrhundert hinein die profane Kulturlandschaft des Montafons prägten.

Franz Joseph Rudigier wuchs in diesem Haus in bescheidenen Verhältnissen auf, wie andere Kinder hatte auch er mitunter Ziegen zu hüten. Und er vergass seine einfache Herkunft auch dann nicht, als er 1853 zum Bischof von Linz geweiht wurde. In Linz veranlasste der Bischof zwar 1885 den Bau des gewaltigen Mariendoms, dessen Vollendung er nicht mehr erlebte. In seiner Heimat, in Gaschurn, konnte er dafür 1869 die Kirche Hl. Michael weihen.

Vergessen ging Franz Joseph Rudigier auch nach seinem Tod im Jahr 1884 nicht. Bald wurde ein Seligsprechungsprozess eingeleitet und bereits Papst Pius X. erklärte den Bischof 1905 zum «Ehrwürdigen Diener Gottes». 2009 wurde dem Linzer Bischof von Papst Benedikt XVI. noch der «heroische Tugendgrad» zuerkannt. Und das Geburtshaus des Kirchenmannes in Partenen wird bis heute sorgsam gepflegt.

Vom Montafonerhaus übrigens gibt es zwei Grundtypen. Beim einen Typus liegt die Tür in der talwärtigen Frontseite, beim anderen auf der windgeschützten Seite. Beiden gemeinsam ist, dass der Dachfirst immer talabwärts gerichtet ist, wodurch das Regenwasser seitlich über die beiden Dachhälften hinweg in den Hang abgeleitet wird, ohne den Bau gefährden zu können. Gemeinsam ist beiden Grundtypen auch, dass es sich um Holzbauten handelt, wobei der Eingangsbereich und die Küche jeweils aus Stein aufgemauert sind. Im Montafonerhaus haben somit die traditionelle walserische Holzbauweise und die engadinerische Steinbauweise zusammengefunden.