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Blick auf St. Anton

Von hier hat man einen schönen Blick auf das Nachbardorf St. Anton im Montafon. Die bekanntesten Sagen im Bezug auf St. Anton handeln von der versunkenen Stadt Prazalanz. Diese Sagen sollten die Leute vor allem vor sündigem Verhalten warnen und spiegeln den Wunsch nach Reichtum und Wohlstand wider.

1) Die versunkene Stadt Prazalanz
Auf dem Wege von Bludenz ins Tal Montafon erscheint nicht weit von Lorüns eine grüne Halde von gleichmäßiger Senkung, gekrönt von der kleinen Kirche St. Anton. Darum heißt sie im Volksmund Santatöner Alma. Auf dieser Alma soll in uralter Zeit eine Stadt gestanden haben namens Prazalanz, und im Laufe der Zeit soll sie überschüttet worden sein. Nach einem Bericht sei einmal der Pfarrer der Stadt traurig vor dem Pfarrhof gesessen, während die Einwohner unmäßig und frech sich der Tanzwut hingaben. Da habe das Hündlein des Pfarrers angefangen zu winseln und hin und wider zu laufen. So habe es zuletzt seinen Herren bewogen, aus der Stadt hinauszugehen. Hinter seinem Rücken habe dann der Berg die sündige Stadt begraben. Andere erzählen, es hätten die Bewohner von Prazalanz mit dem herrlichsten Weißbrot ihren frevelhaften Mutwillen getrieben. Geißhirten hätten vor dem Untergang der üppigen Stadt mehrfach vergebens auf den überhängenden Berg hingewiesen.

Eine andere Sage teilt uns Folgendes über die versunkene Stadt Prazalanz mit:

2) Gold, Silber und Kupfer
Der fahrende Schüler Hans Isabrech hielt oft Einkehr beim alten Steuli in Tschagguns und wurde immer gastfreundlich aufgenommen. Eines Tages sagte Isabrech zu seinem Wohltäter: „Du bist ein gutes Männle und hast mir schon viel Gutes erwiesen, obwohl du selbst arm bist. Ich möchte mich erkenntlich zeigen und deine Lage erleichtern. Bei Prazalans ist eine verschüttete Kirche, in der befindet sich ein großer Schatz. Es steht in der Sakristei ein Trog mit drei Abteilungen. In der ersten sind Gold-, in der zweiten Silber- und in der dritten Kupfermünzen. Ich darf für mich nichts von diesem Gelde nehmen; du aber kannst ohne jede Gefahr davon nehmen, soviel du willst. Doch darfst du nur von einer der drei Metallsorten nehmen, und die ohne ein Wörtlein zu schwätzen.“ Das Steuli ging auf den Vorschlag ein und die beiden wanderten miteinander in der Nacht nach Prazalanz. Zuletzt kamen sie zu einer Höhle. Sie traten ein und wanderten mit ihrem Kerzenlichtle eine Strecke weit durch einen unterirdischen Gang. Endlich stießen sie auf einen Kirchturm. Sie stiegen durch die Schallöffnungen hinein und kamen über die Turmtreppe in die Kirche hinunter. Isabrech öffnete die Sakristeitür, und sie fanden den Trog. Da hob er den Deckel auf und bedeutete mit Gebärden dem Steuli, dass er jetzt zugreifen solle. Aber der gute Mann war so von Furcht ergriffen, dass er den Arm nicht nach dem Gelde auszustrecken vermochte. Isabrech sprach dem Steuli Mut zu, aber umsonst. Schließlich machte er den Trog wieder zu, und sie traten miteinander den Rückweg an. Als sie heraußen waren, sagte der fahrende Schüler in seinem Unwillen zum Steuli: „Du bist doch der einfältigste Tropf, den es geben kann; du hättest leicht reich werden können ohne die geringste Gefahr, und jetzt hast du die Gelegenheit nicht benützt.“ Später machte das Steuli noch einmal den Versuch, aber es fand den Eingang nicht mehr.