Wetter im Montafon

Bartholomäberg
-2°C 0cm
Gargellen
-4°C 0cm
Gaschurn-Partenen
-2°C 0cm
St. Anton im Montafon
0°C 0cm
St. Gallenkirch-Gortipohl
-1°C 0cm
Schruns-Tschagguns
0°C 0cm
Silbertal
-1°C 0cm
Vandans
0°C 0cm

Webcams

Dein Fenster zu uns ins Montafon

Silvretta-Bielerhoehe

2. 052 m, Gaschurn-Partenen

Gastgeber finden

Wir helfen Dir gerne Deine passende Unterkunft zu finden

Unterkünfte

Zimmer / Wohnung 1
Alter der Kinder

MontaPhone

Wir sind persönlich für Dich da

Deine Montafon-Kenner sind für Dich telefonisch & via E-Mail erreichbar von:

Montag bis Freitag 08:00-18:00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage 09:00-16:00 Uhr

T. +43 50 6686
E-Mail info@montafon.at
Servicezentrale Montafon | © Montafon Tourismus GmbH, Andreas Haller

Montafon à la Kart(e)

Deine Karte für Dein Erlebnis.

Chamonna Tuoi

Tuoihütte

Ein Liebespaar steigt von der Tuoihütte gegen die Plan Furcletta auf, bleibt auf der winterverschneiten Anhöhe, bis vom Piz Fliana auf der Westseite der Val Tuoi «die grossen, blauen Schatten» herunterkriechen, bis diesseits im Süden «violette Schatten in den Lawinenzügen des Piz Cotschen» liegen. Und «schliesslich leuchtet nur noch der Buin hoch oben wie ein erstarrtes Feuer, das immer höher hinauswächst und ein Loch in den dunkelblauen Abendhimmel brennen will.» Das Liebespaar im Roman «La müdada» (die Wende) des rätoromanischen Autors Cla Biert (1920– 1981) ist auf Schneeschuhen vom Montafon her über Trominier durch die Silvretta gewandert. Am Abend, nach dem Essen in der Tuoihütte, bestaunen sie auf der Plan Furcletta noch einmal die Bergwelt rund um den Piz Buin (3312 Meter), den auf der Nordseite bereits der Erstbesteiger Johann Jakob Weilenmann (1819–1896) in den Juni-Abenden des Jahres 1865 «noch am längsten über dem dämmernden Tal leuchten sah». Von der Plan Furcletta aus erschließt sich nicht nur der Blick auf den Piz Fliana (3281 Meter) oder den Piz Cotschen (3030 Meter), über die Furcletta ist auch die benachbarte Val Tasna und der Futschölpass erreichbar. Das Liebespaar aber kehrt zur Tuoihütte zurück – oder besser: zur Chamonna Tuoi. Im Norden des Silvretta-Hauptkammes, auf österreichischem Gebiet, tragen die alpinen Unterkünfte städtische Namen, so etwa die Wiesbadener Hütte. In der Schweiz dagegen benennt man die Hütten nicht nach den Hauptstädten der Alpenvereins-Sektionen, sondern nach dem geografischen Standort. Und im Unterengadin macht man das eben auf Rätoromanisch. Das alte Wort «Tuoi» bedeutet im Übrigen «Unterstand» oder «Stall». Und damit erschließt sich auch die über Jahrhunderte zurückreichende alpwirtschaftliche Bedeutung der Val Tuoi: Die Leute aus Ardez und Guarda trieben ihr Vieh durch dieses Tal und über den Vermuntpass auf die Alpen im Norden der Silvretta. Selbst der Piz Buin, der «Ochsenberg», markiert diese Tradition noch namentlich. In der Val Tuoi, unterhalb der 1914 erbauten Chamonna Tuoi, grasen auch heute noch Nutztiere, etwa Kühe auf der Alp Sura oder Ziegen auf der Alp Suot. Und die Bergschönheit, wie sie Cla Bierts Liebespaar im Winter sah, widerspiegelt sich im Sommer sogar in kleinen, farbenprächtigen Seen wie dem Lai Blau, Lai Verd oder dem Lai Grisch...