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Das Schlappiner Joch in vorgeschichtlicher Zeit

Bereits aus der Mittelsteinzeit liegt ein einzelner Funsplatz unterhalb des Sattels des Schlappiner Jochs vor, der auf die Nutzung dieser Hochlagen durch Jäger und Sammler in den Jahrtausenden nach der letzten Eiszeit zwischen 10.000 und 5.000 v. Chr. hinweist. Aus jagdstrategischen Gründen waren die Lagerplätze in dieser Zeit zumeist nicht unmittelbar auf den Passhöhen, sondern auf günstig situierten Jagdbeobachtungsplätzen. Die 35 Feuerstein-Artefakte fanden sich auf einem vom Joch ca. 70 m tiefer gelegenen Felsvorsprung. In prähistorischer Zeit wurden die hochgelenegen Zonen wegen der guten Jagdverhältnisse genutzt und aufgrund der Möglichkeit eines relativ unbeschwerten Begehens die weniger bewachsenen Hochlagen gewählt.

Aus der Bronze- und Eisenzeit belegen dann mehrere Einzelfunde aus dem Gargellental bis hinauf auf die Passhöhe des Schlappiner Jochs eine Begehung der Region in dieser prähistorischen Zeit. Zu diesen Funden zählen eine 1883 entdeckte frühbronzezeitliche Lanzenspitze von der Alpe Valzifenz, eine Lappenaxt aus der älteren Eisenzeit, die 1882 unmittelbar unterhalb des Schlappiner Jochs in 2.000 m Höhe beim Graben nach Enzianwurzeln gefunden wurde und eine spätbronzezeitliche Lanzenspitze aus dem Ort Gargellen, die 1960 bei Bauarbeiten zu Tage trat. Diese drei Bronzefunde belegen die schon damals rege Nutzung der Wegverbindung vom Alpenrheintal durch das Montafon in den inner- und südalpinen Raum. Der fund einer eisernen Lanzenspitze aus keltischer Zeit im Jahr 1965 beim Abbruch einer Hirtenhütte am Schafberg oberhalb von Gargellen unterstreicht zusätzlich die kontinuierliche Nutzung des Raumes. Der letztgenannte fund konnte sogar näher in das 2./1. Jahrhundert v. Chr. datiert werden, da sich noch Holzreste des Lanzenschaftes unterhalb der Spitze befanden. Weitere bronzezeitliche Funde sind auch von der Südseite des Rätikons aus der Umgebung von Davos bekannt und auch auf der Schweizer Seite des Schlappiner Jochs wurden Bronzegegenstände gefunden. Die nähere Einordnung derartiger Einzelfunde ist immer mit einer gewissen Unsicherheit behaftet. Dennoch kann in Anbetracht der relativ nahe gelegenen bronzezeitlichen Siedlung bei Bartholomäberg und deren Wiederbesiedlung in der älteren Eisenzeit auf gewisse Kontakte bzw. Begehungen geschlossen werden. Jedenfalls war das Montafon bereits seit damals nahezu ununterbrochen besiedelt.

(Die ViaValtellina Montafon Juen, Kasper, Rudigier)