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Der Schafberg in der Römerzeit

Archöologische Ausgrabungsstätte in Bereich des Schafbergs

In jüngster Zeit legten Archöologen im Bereich des Schafbergs oberhalb von Gargellen hochinteressante Ausgrabungen von der spätkeltischen über die römische Kaiserzeit bis in die Spätantike bzw. die Völkerwanderungszeit frei. Es handelt sich um die Überreste kleinerer Steinbauten, die ursprünglich Holzaufbauten aufwiesen und auf rund 2.200 m Seehöhe situiert sind. Aufgrund der vorgefundenen Holzkohlereste können die Fundstellen chronologisch auf einen Zeitraum zwischen 100 v. Chr. und 390 n. Chr. eingegrenzt werden. Eine weitere Fundstelle erbrachte eine zeitliche Einordnung von 230 bis 560 n. Chr. Mit diesen Funden kann die weidewirtschafliche Nutzung dieser Hochlagen in der römerzeit eindeutig belegt werden. Die ebenfalls im Bereich des Schafbergs gefundene spätkeltische Lanzenspitze aus den 2./1. Jahrhundert v. Chr. verleiht diesem Areal zudem ein besonderes Augenmerk, da sie mit den datierten Holzkohlefunden zeitlich übereinstimmt. Es ist davon auszugehen, dass über einen Zeitraum von nahezu 750 Jahren Menschen im Areal des Schafbergs saisonal zugegen waren und dort Viehwirtschaft betrieben. Sie können als frühe (Schaf?)Hirten oberhalb von Gargellen bezeichnet werden, ihre Wohnorte und Siedlungen liegen aber nach wie vor im Dunkeln. Auch mittelalterliche Alpwüstungen konnten gefunden und datiert werden. Im Gegensatz zu den römerzeitlichen Ausgrabungen fanden sich an diesen Lokalitäten zahlreiche Funde wie etwa Nägel oder Glasfragmente.

(Die ViaValtellina Montafon, Juen, Kasper, Rudigier)