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Dreistufenwirtschaft auf Gweil

Menschen waren auf Wiesen- und Weideflächen in  den Höhenlagen angewiesen, da es ihnen im Dorfnähe daran mangelte.

Die Viehwirtschaft stellte im Montafon über Jahrhunderte hinweg den wichtigsten Erwerbszweig dar. Die dabei praktizierte Dreistufenwirtschaft, die aufgrund des Mangels an Wiesen- und Weideflächen in Dorfnähe auf die Nutzung der Flächen in den Höhenlagen angewiesen war, ist im Areal Gweil oberhalb von Galgenul besonders ursprünglich erhalten.

Bereits im Mittelalter waren erste in der Höhenstufe zwischen 1200 und 1700 m gelegene Nebengüter, die als maisäße bezeichnet wurden, eingerichtet worden. Die ältesten noch heute bestehenden Gebäude auf Gweil wurden im späten 17. Jahrhundert errichtet.

Die Entstehung dieser Form der Bewirtschaftung muss nicht unbedingt - wie ohne konkrete Belege immer wieder behauptet wird - mit den Walsern und deren mittelalterlicher Einwanderung ins Montafon zusammenhängen. Es gibt diese spezielle Art der Berglandwirtschaft nämlich auch ohne Walser in mehreren weit voneinander entfernt liegenden alpinen Regionen wie etwa dem Zillertal und dem Bezirk Kitzbühel in Tirol, dem Mitterpinzgau in Salzburg oder weiten Teilen der Schweiz. Ganz allgemein lassen sich die Maisäße als Zwischenstufe zwischen Tal und Alpe in räumlicher, zeitlicher, wirtschaftlicher und rechtlicher Hinsicht definieren.