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Fideliskapelle

Kapelle im Gargellental

Geschichte der Kapelle:

Die Überlieferung vor allem durch den ersten Biografen P. Lucian Marent auf Schruns (1674) besagt, dass sich der hl. Fidelis um 1321/22 als Seelsorger der österreichischen Soldaten im Gargellental aufgehalten und auch bei der Quelle in Sarotla Rast gemacht und diese gesegnet habe. Um die Erinnerung daran aufrecht zu erhalten, wurde angeblich bereits kurz nach der Heiligsprechung um die Mitte des 18. Jahrhunderts ein Bildstock errichtet.

Die Fideliskapelle heute:

Die Kapelle zeigt sich heute als Rechteckbau unter einem schindelgedeckten satteldach mit einem ahteckigen, zwiebelgekrönten Türmchen in der Tradition der Barockkirchen des Montafons. Der niedrige und eingezogene Chor besitzt ein Pultdach; das niedrige Vorzeichen ist mit einem Walmdach versehen. Das Langhaus besitzt zwei Rundbogenfenster und sonst keine plastische Gliederung. Die Ausstattung beschränkt sich auf einen im historistischen Stil gehaltenen Altar mit einer Darstellung des hl. Fidelis. Das Bild malte ein nicht näher bekannter "Fr. Lang", wie die Signatur im Bild anzeigt. Wir dürfen aber davon ausgehen, dass auch diese Arbeit ein Werk eines Kapuzinerpaters war. Der hl. Fidelis ist charakteristisch als Kapuziner mit Kruzifix, Märtyrerpalmzweig, Schwert und Stachelkeule festgehalten.

(Die ViaValtellina Montafon, Juen, Kasper, Rudigier)