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Furcletta

Furcletta

Die Furcletta ist ein «steiniger un d mühsamer Übergang vom Val Tuoi ins Val Tasna», heisst es im 1902 erschienenen «Geografischen Lexikon der Schweiz» .

Angegeben wird 1902 auch bereits die Höhe: 2738 Meter. Diese Angabe wird später zwar um drei Meter nach unten korrigiert, aber notfalls lassen sich zwischen dem 2983 Meter hohen Piz da las Cavigliadas im Süden und der 3156 Meter hohen Hinteren Jamspitze im Norden mühelos auf beide Seiten hin noch ein paar Höhenmeter gutmachen.

Wichtiger als die Höhe ist auch die Funktion, welche die Furcletta von Natur aus hat: Sie stellt eine   Querverbindung zwischen den zwei kulturhistorisch so bedeutenden Tälern her, zwischen der Val Tuoi im Westen und der Val Tasna im Osten.

Beide Täler sind nicht durchgehend bewohnt, und doch weisen beide Täler aufgrund der Alpwirtschaft eine Jahrtausende lange Nutzungskontinuität auf. Beide Täler verbinden zugleich über den Vermunt- respektive den Futschölpass hinweg den schweizerischen Süden der Silvretta mit dem österreichischen Norden. Damit weisen beide Talschaften nicht nur alpwirtschaftliche Nutzflächen auf, sondern bilden auch eigentliche kulturhistorische Korridore durchs Gebirge.

Beide Talschaften weisen zudem weit verzweigte Bachsysteme auf. Bereits im «Geografischen Lexikon der Schweiz» von 1902 wird vermerkt, dass der acht Kilometer lange Tasnan die Alpweiden von Urschai und Urezzas bespült und zahlreiche Nebenadern aufweist; so auch in der Val d’Urezzas, dem Nebental, das sich von der Val Tasna zur Furcletta hinauf erstreckt.

Auch die Clozza, der wasserreiche Wildbach, der die Val Tuoi auf einer Länge von neun Kilometern durchfliesst, weist zahlreiche Nebenbäche auf. Sowohl die Clozza als auch der Tasnan münden in den Inn und finden somit bei Landeck mit den Wassermassen des Jam-, Larein- und Fimbabaches zusammen, den Bächen also, die gleich drüben auf der Paznauner Seite des Silvretta-Grenzkamms entspringen.