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Gaschurn

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 «Jetzt begegnet man schon häufig Gentlemen und Misses und den obligaten blauen oder weißen Hutschleiern als Landschaftsstaffage»: Der Vorarlberger Politiker und Reiseschriftsteller Carl von Seyffertitz (1825–1900) bemerkt 1880 einige Veränderungen im Montafon. Dokumentiert sind diese Veränderungen auch im alten Gästebuch des noch heute existierenden «Rössle» in Gaschurn: Bereits in den 1870er Jahren haben sich darin Damen und Herren aus England und Schottland, aus Holland und Ägypten und aus der ganzen österreichisch-ungarischen Monarchie eingetragen. Gründe für die Reise ins Montafon: der Alpinismus als neue Herausforderung und die Sommerfrische als neue Erholungsform. In vornehmen Kreisen ist im 19. Jahrhundert auch die Grand Tour, die Bildungsreise durch Europa, in Mode. Ins Montafon gelangen die Damen und Herren allerdings noch bis ins 20. Jahrhundert nur in der Kutsche: Die Eisenbahn befährt das Montafon erst ab 1905, aber auch dann nur bis Schruns. Und eine Postautolinie gibt´s erst ab 1923. Der motorisierte Verkehr hält sich überhaupt noch lange in Grenzen. 1928 gibt´s im Montafon gerade mal fünf private Autos. Die Wirtin des «Rössle» in Gaschurn, Viktoria Kessler (1839–1916), hat gleichwohl Pioniergeist: 1885 regt sie die Gründung des ersten Verschönerungsverein im Montafon an, einer Frühform der späteren Kur-, Verkehrs- und Tourismusvereine in den Alpen. Und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt sich das Bauerndorf Gaschurn durch den Bau von Bergbahnen definitiv zur Tourismusdestination. Im Montafoner Tourismusmuseum, unweit der Michaelskirche in Gaschurn gelegen, wird dieser Wandel vor dem alpinhistorischen Hintergrund thematisiert. Das Museum befindet sich übrigens in einem alten Walserhaus, in dem einst der Kaplan Franz Josef Battlogg (1836–1900) wohnte. Der bergbegeisterte Seelsorger stand selber nicht weniger als 14 Mal auf der Vallüla – ihm gelang 1866 auch die Erstbesteigung dieses Berges, der hinter dem Ort Partenen das Montafon überragt. Partenen übrigens gehört ebenfalls zur Gemeinde Gaschurn, die mit ihren 176 Quadratkilometern die flächenmäßig größte Gemeinde Vorarlbergs bildet. Zum Vergleich: Das nahe Fürstentum Liechtenstein hat eine Fläche von 160 Quadratkilometern und ist somit deutlich kleiner. Das Gemeindegebiet von Gaschurn erstreckt sich bis auf den höchsten Gipfel der Silvretta hinauf, auf den Piz Buin, an der Grenze zum schweizerischen Unterengadin.