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Gedächtnisstätte des seligen Carl Lampert

Menschlich werden 

Repressive Regimes und Ideologien, die Menschen verachten und die Freiheit des Menschen mit Füßen treten, sind nicht Vergangenheit. 

Die politische Situation führte den seligen Carl Lampert auf den Weg des Martyriums. Er blieb gewaltfrei. Der Glaube an Jesus Christus war für ihn Kraft und Orientierung in ausweglosen Situationen. Nicht Rache, sondern die Bitte: „Dass Menschen wieder Menschen werden“, ist sein Anliegen. Ein Leitmotiv, das ins Heute passt und uns zu menschlichem Leben ermutigt. 


Gedächtnisstätte des seligen Carl Lampert 

Die aus dem frühen 16. Jahrhundert stammende gotische Kirche zum
hl. Luzius wurde in den 1970er Jahren völlig umgebaut. Der Kirchturm und das Presbyterium mit Kreuzrippengewölbe blieben in der ursprünglichen Form erhalten.

Der Schweizer Albert Wider gestaltete die Gedächtnisstätte vom seligen Carl Lampert. Der Abschiedsbrief an seinen Bruder Julius und der abgedruckte Sinnspruch erinnern an sein Leid: „Liebe – wie leidest du in dem Hass dieser Zeit, Hass – wie quälst du die Liebe der Ewigkeit.“