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Hochmadererjoch

Hochmadererjoch

«Doch was uns hier am meisten in dieser Einöde vergnügte war, dass alles was wir sprachen, uns aufs deutlichste nachgesprochen wurde. Ein merkwürdiges Echo war es, mit dem wir lang Gespräche hielten.» Johann Catani und Luzius Pol, gewöhnt von der Kanzel herab zu Gläubigen zu sprechen, vergnügen sich im Jahr 1780 am Hochmadererjoch mit ihrem Echo. Die beiden Bündner Pfarrer sind unterwegs, um die Silvretta zu erkunden und Kräuter zu sammeln.

Auf dem 2505 Meter hohen Hochmadererjoch, im Süden des 2823 Meter hohen Hochmaderer gelegen, ist für die Pfarrherren aber eine Grenze erreicht – und zwar die Grenze zwischen dem Engadin und dem Montafon. Tatsächlich hatten die Engadiner über Jahrhunderte hinweg viele Alpen im Vermunt in ihrem Besitz. Und vom Hochmadererjoch aus sehen die beiden Bündner Pfarrer auch gleich, wie die Engadiner ins Vermunt gelangen: über den Vermuntpass beim Piz Buin.

Bis Ende des 19. Jahrhunderts kamen die Hirten jeweils im Frühsommer «mit allerlei grossem und kleinem Vieh» über diesen vergletscherten Pass, weil dann «noch der Schnee dessen Ritzen und Spalten fest zudecket». Allerdings gabs auch so noch genügend Unfälle, berichten die beiden Pfarrer.

Die Aussicht vom Hochmadererjoch aus ist heute allerdings nicht mehr dieselbe wie 1780. «Zur Rechten gegen Süden», notierten die wanderlustigen Pfarrer noch, «sahen wir eine Strecke von vielen Stunden weit lauter Eisgebirge, welche zum Theil sehr hoch, theils überal zerspalten, stückweise vielfältig besonders grau gefärbet, nach Beschaffenheit der herfür ragenden Felsen, waren.»

Seit dem Ende der kleinen Eiszeit um 1850 haben sich die Gletscher aber weit zurückgezogen. Und die Alpwirtschaft im Vermunt ist durch die Stromwirtschaft mit ihren grossen Speicherseen, dem Vermunt- und Silvretta-Stausee, abgelöst worden.

Ein grossartiges Panorama bietet der Ausblick vom Hochmadererjoch aus aber auch heute noch. Zudem zeigt sich von hier aus auch deutlich, dass die Silvretta und die Alpen eben nicht nur eine Natur-, sondern auch eine Kulturlandschaft mit einer vielfältigen Nutzungsgeschichte darstellen.