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Obere Wies

Obere Wies

Obere Wies ist der Aussichtspunkt mit Panoramatafel 13 für das Klostertal, die Klostertaler Alpen und das Lechquellengebirge mit Einsicht in einen vollständigen Schichtstapel. Im Schautafelsockel ist eine weitere Schautafel der Kössener Schichten. Diese sind auch südlich der Schautafel im Geröllhaufen, der unter Naturschutz steht, auf einer Tafel beschrieben.
Geologie des Klostertales und des Lechquellen-gebirges

Von der Schautafel 13 haben Sie den Blick gegen Osten zum Arlberg und auf die bewaldeten und begrünten Hänge des Silvrettakristallins auf der südlichen Talflanke und auf die schroffen Steilhänge der Nördlichen Kalkalpen auf der nördlichen Talseite.
Talgeschichte des Klostertales

Gut erkennbar ist, wie die Steilhänge von tief eingeschnittenen Wildbach-tobeln durchzogen werden. Murschübe aus diesen Einschnitten haben die im Tal auf den Schuttfächern errichteten Siedlungen und die Verkehrs-wege seit dem Beginn der Besiedlung bedroht und bedrohen sie auch heute noch.
Die Kössener Schichten

Hier finden sich die schönsten Riff-Fossilien. Die Landschaft und das Unterwasserleben der damaligen Zeit ähneln dem in Hurgada am Roten Meer oder beim Großen Barriereriff vor Australien. Beachten Sie bitte, dass die freigelegte Riffknospe in den grünen Wiesen südlich der Tafel unter Naturschutz steht und keine Fossilien oder Steinstücke abgetragen werden dürfen.
Die Lebensbedingungen zur Zeit der Ablagerung der Kössener Schichten

Die Landschaft und die Unterwasserwelt vor rund 100 Millionen Jahren war nicht viel anders als die in Hurgada am Roten Meer oder in Thailand und auf Bali erleben können. Die Lage des kleinen Riffes 1880m über dem Meeresspiegel und 2.000 Km nördlich der nördlichsten heutigen Riffe ist ein eindrucksvoller Beleg für die Beweglichkeit der Erdkruste.
Informationen bis zur Knappa Gruaba

Wenn Sie den Rückweg abkürzen wollen steigen Sie nach Süden in Richtung Silbertal über den markierten Weg direkt zur Tafel 16, Raibler-Schichten bei Blengalang, ab. Sonst leitet Sie der weg in Richtung Klostertal auf dem Nordabhang des Schwarzhorns durch die Wiesenfläche mit Kössener Schichten im Untergrund, und durch den Hauptdolomit auf den Wanderweg Kristberg.