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Ochsentaler Gletscher

Ochsentaler Gletscher

Akkumulation und Ablation. Das sind im Leben eines Gletschers die entscheidenden Faktoren. Akkumulation bedeutet Wachstum durch Schneefall oder Anfrieren von Regen. Ablation bedeutet Schrumpfung durch Schmelze oder durch Abbrüche. Und letzteres, die Ablation, bestimmt seit dem Ende der Kleinen Eiszeit um 1850 das Leben der Gletscher in hohem Masse. In den Alpen ist die gesamte Gletscherfläche seither um gut 50 Prozent zurückgegangen.

Nicht verschont geblieben von diesem Schrumpfungsprozess ist auch der Ochsentaler Gletscher: An die 600 Meter Länge büsste die Zunge des Ochsentaler Gletschers bereits im 19. Jahrhundert ein. Um 1920 stiess der Gletscher zwar kurz vor und bildete auf 2206 Metern über Meer noch einen neuen Moränenwall, auch später konnte der Gletscher seine Zunge noch einmal um 134 Meter vorstossen. Aber das half dem Gletscher wenig: Rund zwei Kilometer hat sich die Zunge seit 1850 insgesamt zurückgezogen. Und bereits um 1900 hat sich der Ochsentaler Gletscher auch vom Vermuntgletscher verabschieden müssen. Zuvor waren sie noch miteinander verbunden gewesen.

In den letzten elf Jahrtausenden gab es in der Silvretta allerdings auch schon verschiedene Wärmeperioden, in denen auch die Waldgrenze deutlich höher lag als heute. Das zeigt mitunter ein 4900 Jahre alter Zirbenstamm, der im benachbarten Klostertal auf einer Höhe von 2180 Metern über Meer gefunden worden ist. Und wer weiss: Vielleicht wird die Ablation des Ochsentaler Gletschers bald auch einige archäologische Schätze freigeben. Anzunehmen ist ja, dass in diesem Tiefkühlfach der Geschichte so einiges lagert. Begangen wird der Gletscher ja seit Jahrhunderten, gar Jahrtausenden.