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Partenen

Partenen

Partenen, das ist «das letzte» und «das armseligste» Dörfchen im Montafon. Zumindest dem Schriftsteller Ludwig Steub (1812–1888) nach, der 1846 sogar konstatiert, dass in Partenen eigentlich alles zu Ende ist: «Das Sträßchen, das bis hierher geleitet, versiegt in den Wiesen, das Thal ist hier zu Ende, zu Ende auch die milde Anmut, die Gerstenfelder und die Obstbäume...» Allerdings ist Partenen keine wirkliche Sackgasse, sondern ein eigentlicher Verkehrsknotenpunkt. Das Dorf liegt am Fuß des Zeinisjochs, des Übergangs ins tirolerische Paznaun. Ebenfalls ins Paznaun geht´s von hier in einer großen Südschlaufe durch das Großvermunt, über die Bielerhöhe und das Kleinvermunt, ab der Bielerhöhe geht´s zudem südwärts über historische Bergpfade und Pässe ins schweizerische Unterengadin, westwärts sogar ins Prättigau. Seit Jahrhunderten werden diese Wege von den Säumern, den Warentransporteuren des Mittelalters und der frühen Neuzeit, genutzt. Das Dorf am Fuß der Pässe bleibt im 19. Jahrhundert aber tatsächlich noch unbehelligt von Modernisierungen. Noch um 1925 gibt´s in Partenen weder Strom, Telefon noch eine richtige Wasserversorgung. Aber dann erscheinen gleich Hunderte Arbeiter, sie verlegen eine Materialbahn durchs Montafon bis nach Partenen, bauen ab hier einen Schrägaufzug nach Trominier hinauf, bauen von dort eine Höhenbahn ins Vermunt und errichten auf diesem Alpgebiet schließlich eine 50 Meter hohe Talsperre, den Stausee Vermunt, Kernstück des bei seiner Fertigstellung 1931 größten Wasserkraftwerk Österreichs. Ab 1954 führt das Talsträßchen, das 1910 immerhin schon etwas ausgebaut worden ist, von Partenen auch weiter – als elegante Silvretta-Hochalpenstraße über die Bielerhöhe und am Silvretta-Stausee vorbei ins Paznaun. Trotz der neuen Infrastrukturen der Stromwirtschaft, zu denen in der Silvretta-Region nebst dem Vermuntwerk auch das Rifawerk, das Obere Vermuntwerk sowie die den Stausee Kops nutzenden Werke zählen, hat sich in Partenen das alte Siedlungsbild relativ gut erhalten. Der Dorfkern, der 1840 gerade mal 22 Häuser mit 110 Bewohnern aufwies, ist heute noch umgeben von sogenannten Rotten, von Streusiedlungen mit Namen wie Gufelgut, Rütler oder Bofa. Partenen zählt mittlerweilen aber doch rund 460 Einwohner.