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Steemännle

Steemännle

Von Pfeil und Bogen zum Gewehr, vom Hirtenstock zur Vermessungsstange und zum Eispickel: Die Gerätschaften, mit denen die Menschen in der Silvretta erscheinen, wandeln sich über die Jahrtausende hinweg.

Auch die Art und Weise, wie man sich im Gebirge orientiert, verändert sich. So fertigt im Jahr 1770 Gabriel Walser eine Karte der Silvretta an, die farblich ein Wunderwerk ist, aber noch keine Höhenkurven aufweist oder eine dreidimensionale Orientierung zulässt. Wenige Jahrzehnte später stellen Alpinisten und Topografen aber auf den Gipfeln und an weiteren markanten Punkten bereits Vermessungsstangen auf.

Orientierungspunkte gab es in der Silvretta allerdings schon lange zuvor. Steinmännchen stellen eine der ältesten Formen von Wegmarkierungen überhaupt dar. Sie tauchen übrigens nicht nur in der Silvretta, sondern weltweit auf, und selten handelt es sich dabei um bloss funktionale Wegmarkierungen.

In anderen Kulturen haben Steinmännchen oft eine ortsspezifisch religiöse Bedeutung. Auch in den Alpen stellen sie mehr als bloss funktionale Wegzeichen dar. Ganz grundlegend dokumentieren sie die Anwesenheit von Menschen im eigentlich zivilisationsfernen Raum. Steinmännchen sagen aus: Hier war schon jemand. Und dadurch ermöglichen sie eine besondere Art der Kommunikation über die Zeit hinweg. Wer ein Steinmännchen sieht, weiss somit, dass er in den Bergen und selbst im Nebel nicht gänzlich der Menschheit abhanden gekommen ist.