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Tanzlaube

Tanzlaube

Gasthäuser und Viehmärkte dienten im Montafon vom Mittelalter an bis in die Neuzeit auch als soziale Treffpunkte. Mit der Tanzlaube neben der Kirche Hl. Michael hat sich eine weitere Form einer sozialen Stätte erhalten – und zwar die letzte ihrer Art im Montafon.

Ursprünglich dürften die Tanzlauben, die es früher in jedem Dorf gab, eng mit dem Gerichtswesen verbunden gewesen sein. Im Mittelalter fanden Gerichtsverhandlungen noch unter freiem Himmel statt, erst ab dem 14. Jahrhundert verlegte man Verhandlungen in geschlossene Räume. Beigetragen zu dieser Verlegung haben das Schriftwesen und Inquisition, denn beides, Schreiben und peinliches Befragen, liess sich in geschlossenen Räumen besser praktizieren als unter freiem Himmel.  

Die Tanzlaube von Gaschurn, dieser nach allen Seiten hin offene Holzbau, erinnert noch an die alten öffentlichen Gerichtsversammlungen, sie diente aber doch vor allem dem Tanz. Hier durfte sich die örtliche Jugend amüsieren, ohne dass sie gleich ganz den Blicken der Eltern und der sozialen Kontrolle entzogen gewesen wäre. Auch als Theaterbühne diente die Tanzlaube, 1752 soll hier «Das letzte Gericht» aufgeführt worden sein. Regelmässig traf man sich hier zudem nach dem sonntäglichen Kirchengottesdienst, und die Tanzlaube diente auch für amtliche Verlautbarungen. Wenn man zudem mal was nachmessen wollte, war die Tanzlaube dafür auch der richtige Ort: Am Mittelpfosten finden sich heute noch alte Masseinheiten.