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Zeinisjochhaus

Zeinisjochhaus

Christian Bot ist überzeugt: Auf Zeinis sollte es ein ständig bewirtetes Gasthaus geben, «um den über selbigen Berg wandelnden Personen, deren hievor jeweilen erfroeren und umbs Leben khomen hilfweise beizuspringen» zu können. Ob die Regierung in Innsbruck an diesem so selbstlos formulierten Grund zweifelte, ist nicht überliefert. Sie lehnte das Gesuch jedenfalls mitsamt der angeforderten Unterstützungsfinanzierung ab. Geld brauchte man damals, während des Dreissigjährigen Krieges, ja auch für andere Zwecke. Da nützte es Christian Bot auch wenig, dass er sich bereit erklärt hatte, mitsamt seiner Familie durchgehend auf Zeinis zu wohnen. Und auch die zugesagte Hilfe von Ischgl und Galtür brachte nichts.

Eine Gastwirtschaft gabs damals allerdings schon lange auf Zeinis, womöglich war sie zu der Zeit nur gerade nicht bewohnt. Der Bludenzer Vogteiverwalter David Pappus hatte einige Jahre zuvor vermerkt, dass auf Zeinis sogar «jederzeit ain Tafern wegen der durchraisennden Leut» gewesen ist.

Wenn auch vielleicht nicht schon seit «jederzeit», so gibts sicher seit Jahrhunderten eine Gastwirtschaft auf Zeinis. Und zwischendurch ging es hier oben wohl auch etwas derb zu. Denn nebst dem frommen Spruch «Den Ein- und Ausgang segne Gott, so hat’s in diesem Haus kein Not» zierte auch dieser Reim das Gasthaus: «Befiel Gott deine Wege, du guter frommer Christ – und falle nicht vom Stege wenn du besoffen bist.»

Seit Jahrzehnten und über Generationen hinweg sorgt nun die Familie Lorenz für eine gute Bewirtung der Gäste. Bereits 1930 hatte der Bergführer und Hüttenwart der Wiesbadener Hütte, Josef Lorenz, das Anwesen gekauft und das heutige Haupthaus erbaut.