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Silvretta-Bielerhoehe

2. 052 m, Gaschurn-Partenen

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energie.wege - Route 3: Partenen - Trominier - Vermunt - Silvretta-Bielerhöhe (ab Vermuntsee möglich)

Illwerke-Infozentrum energie.raum - Bergstation Vermunt (Trominier) - Staumauer Vermunt - Obervermuntwerk - Silvretta- Bielerhöhe

 

Hinweis:
Aufgrund der Baustelle kann es zu Beeinträchtigungen kommen. Einerseits sind im Sommer 2018 die Vermuntbahn und die Europatreppe gesperrt, andererseits beeinflusst der Bau des Obervermuntwerks II die Energiewegestationen.

Die Route kann ab der Staumauer Vermunt ohne Probleme bis zur Silvretta-Bielerhöhe begangen werden.

Idyllisch gelegener See, herrlicher Blick auf die Gipfel und Gletscher der Silvretta.

 

Bergwald von Partenen

Der Bergwald von Partenen nach Trominier ist Lebensraum vom Sperlingskauz, Dreizehenspecht und Uhu. Auf Grund der naturnahen Waldbewirtschaftung ist ein hoher Anteil an bruttauglichem Totholz in den Wäldern vorhanden.

 

Barbara Kapelle auf der Silvretta-Bielerhöhe

23. September 1967: Still war es an diesem Samstag auf der Bielerhöhe, die Menschen, die sich versammelt hatten, gedachten der Opfer, die der Bau der Kraftwerkanlagen in der Silvretta gekostet hatte. Dann weihte Bischof Bruno Wechner die Barbarakapelle ein.

Entstanden ist die Kapelle auf den Wunsch der Mitarbeiter der Illwerke hin. Manche Mitarbeiter kannten noch verunfallte Menschen, viele erinnerten sich an diesem Samstag auch an die schrecklichen Bedingungen, unter denen ab 1938 der Silvretta-Stausee errichtet worden ist. Die beauftragten Baufirmen hatten während der Zeit des 2. Weltkrieges auch Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene eingesetzt. Unweit der Barbarakapelle, beim Madlenerhaus, waren sie unter prekären Umständen im sogenannten Silvrettadorf untergebracht, in elf Baracken für jeweils 80 Mann.

Opfer gab es bei Arbeitsunfällen. Doch gab es auch viele Zwangsarbeiter, die zu fliehen versuchten und erschossen wurden. Nur gerade von 48 Menschen weiss man, dass sie sich über die Gebirgspässe hinweg in die Schweiz retten konnten.

Einfach und schlicht wirkt die Kapelle, die nach den Plänen des Architekten Hubert Fragner aus Telfs erbaut und zu Ehren der Hl. Barbara, der Patronin der Bergleute, geweiht worden ist. Wenn nun die 210 Kilogramm schwere Glocke ertönt, dann erklingt weithin die Mahnung, die als Inschrift auf der Glocke steht: «Gedenket der Opfer, die ein grosses Werk gefordert hat». Die gleiche Inschrift ist auch auf der Altarwand zu sehen. Dass dem «grossen Werk» nicht nur Arbeiter, sondern auch Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter zum Opfer gefallen sind, wird auf einer schlichten Tafel an der Seitenwand der Kapelle festgehalten.