Markenstrategie

Mit Herzblut fürs Montafon

Die Marke Montafon betrifft alle im Tal – sie wurde in den letzten zweieinhalb Jahren von zahlreichen Akteuren im Tal gemeinsam erarbeitet. Daniela Vonbun und Manuel Bitschnau setzen sich voll und ganz für die Implementierung und Weiterentwicklung der Marke ein.

Auf einem guten Weg
Kreativ, vielfältig, frei – so wird an der neuen Marke weitergearbeitet. „Einmal monatlich haben wir einen internen ‚Marken-Tag‘. Das heißt, wir erarbeiten intensiv neue Ideen und besprechen diese. Manche werden verworfen, viele entwickeln wir weiter“, erzählt Daniela. Wie sie zu den Ideen kommen? Den Menschen zuhören, Wünsche und Verbesserungsvorschläge aufnehmen und in der Planung berücksichtigen. Das mache ihren Arbeitsalltag auch so abwechslungsreich und wertvoll. „Ich habe definitiv keinen 08/15-Beruf und bin viel im Tal unterwegs, treffe Montafonerinnen und Montafoner an den unterschiedlichsten Orten und tausche mich mit ihnen aus. So kann ich wirklich viel mitnehmen und gestalten“, schildert sie.
Außerdem sind die zwei Experten laufend dabei, potenzielle Markenbotschafter auszuforschen und für die große Markenbotschafter-Familie zu gewinnen. „Wir möchten aber nicht nur den Tourismus aktiv einbinden, denn das Montafon macht das ganze Tal aus. Das heißt auch die Wirtschaftstreibenden, Handwerker, Dienstleister, Landwirte, Leute im öffentlichen Dienst, und viele mehr. Sie alle sind Teil davon – das ist unsere Montafoner Lebensart“, betont Manuel. Das soll sich auch bei den Markenbotschaftern wiederspiegeln.
 



„Ziel ist es natürlich, dass irgendwann alle Montafonerinnen und Montafoner Markenbotschafter für das Tal sind.“

Manuel Bitschnau, Geschäftsführer Montafon Tourismus

Hintergründe erklären
Im Zuge des Markenprozesses wurden die Kernwerte für das Montafon erarbeitet. Wie ist das Montafon? Wie wird es wahrgenommen? Und neben den Prinzipien und Markenregeln wurde auch der Einwortwert „Persönlich“ festgelegt. Das heißt, alles im Montafon sollte so persönlich wie möglich erlebbar werden. „Damit treffen wir einen der sogenannten globalen Megatrends. Die Menschen sehnen sich in einer immer digitaleren und anonymeren Welt nach persönlichen Erlebnissen und Beziehungen“, erzählt Manuel. Dabei kann das höfliche „DU“ in der Kommunikation mit dem Gast als kleines Werkzeug dienen. „Viele glaubten, dass das ‚Montafoner DU‘ die Marke ist und manche haben das auch kritisiert oder haben Mühe damit“, fährt Manuel fort. „Die Marke ist aber viel mehr als das DU und man kann auch sonst sehr persönlich zu den Gästen sein. Was uns allerdings freut, ist, dass so viele Gastgeber es inzwischen verwenden und die Gäste es so überwältigend positiv annehmen und uns das zurückmelden.“ Dasselbe gilt auch für die Bewohner im Tal – so unterstützt das Team auch alle Personen, die sich der Marke Montafon erst noch annähern, ein bisschen kritisch eingestellt oder einfach nur neugierig sind. Dazu gestaltet das Duo regelmäßig Marken-Stammtische für alle Interessierte. „Wir präsentieren die Markenstrategie und beantworten alle offenen Fragen dazu. Außerdem zeigen wir Best-Practice Beispiele auf, wie sie die Markenstrategie umsetzen können. Der Austausch zwischen den Teilnehmern ist dabei viel Wert“, informiert Daniela. 

Marke näherbringen
Plakate, Markenkarte, das Buch Montafoner Geschichten, das Markenhandbuch, das Tourismusleitbild, Aufkleber, Postkarten und die rote Papiertragetasche „Du“: Um die Marke Montafon greif- und erlebbar zu machen, gibt es vielseitige Druckwerke rund ums Thema. Diese können bestellt bzw. auch auf der Website montafon.at/marke/de heruntergeladen werden.



„Das spannende ist, dass ich den Weg der Marke aktiv mitgestalten kann.“

Daniela Vonbun, Brand Management Montafon Tourismus