Luaga, Losna & Stuna...

...am Montafonerhaus-Weg

Unter dem Motto  „Luaga, Losna & Stuna“ – was so viel bedeutet wie:

„Schauen, Zuhören & Staunen“ – laden die Montafoner Museen bis 31. Oktober dazu ein, die Montafoner Kulturgeschichte auf besondere Art und Weise kennenzulernen.
Auf Themen- oder Dorfführungen, bei Handwerksvorführungen sowie in Kirchen und musealen Einrichtungen erfährst Du aus erster Hand vom Leben im Tal und von den kulturellen Schätzen der Region.

Eine besonders reizvolle Führung wird auf dem  Montafonerhaus-Weg in Gortipohl angeboten. In diesem Ort in der Gemeinde St. Gallenkirch haben sich in unmittelbarer Nähe auf einer landschaftlich äußerst interessanten Runde zahlreiche historische, zum Teil Jahrhunderte alte Montafonerhäuser erhalten.

"Die ältesten historischen Gebäude stammen aus dem Spätmittelalter"

Die Vielfalt ist groß: vom mit Liebe zum Detail renovierten Schmuckkästchen über Montafonerhäuser mit zeitgenössischen Elementen bis zum unbewohnten und deshalb mitunter im Bestand gefährdeten Gebäude, an dem der Zahn der Zeit schon deutliche Spuren hinterlassen hat.

Die ältesten historischen Gebäude am Weg stammen aus dem Spätmittelalter, die meisten wurden jedoch im 17. und 18. Jahrhundert errichtet und weisen zum Teil typisch barocke Elemente wie Holzverzierungen, Marienbilder oder Inschriften an den Fassaden auf. Auch die Nutzung der Gebäude und markante Bewohnerinnen und Bewohner kommen zur Sprache.

Typische Elemente der Montafoner Baukultur

Bestaune eine Reihe historisch bedeutsamer Gebäude entlang des Weges

Anhand von zahlreichen verschiedenen Beispielen wird den typischen Elementen der Montafoner Baukultur nachgespürt.

Auch zahlreiche traditionelle Objekte in der regionalen Kulturlandschaft, etwa Trockenmauern, Lawinenschutzbauten und Steinbrücken, liegen auf der ansprechenden Dorfrunde.

Sakralbauten wie die Pestkapelle und die 1689 von einer Lawine zerstörte St. Nikolaus-Kirche runden die Reihe der historisch bedeutsamen Gebäude am Weg ab.

Die gebürtige Gortipohlerin Gabi Juen lädt mit viel Wissen und witzigen Anekdoten interessierte Einheimische und Gäste zum gemütlichen Rundgang ein. Was hat es mit der typischen Stein-Holz-Mischbauweise auf sich? Warum schützen Holundersträucher vor einem Blitzeinschlag? In welchem Haus war es in Gabis Kindheit so kalt, dass selbst die Zahnpasta gefroren ist? Diese und zahlreiche andere Fragen werden auf der gut anderthalbstündigen Tour beantwortet.

Die Kulturführung findet jeweils donnerstags ab 10:00 Uhr bei jeder Witterung statt, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Treffpunkt ist die Kirche St. Nikolaus in Gortipohl.

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