Tourbeschreibung
Gargellner Schafberg Weg "Paul" - Zeit für Ausblicke
Grüaß Di! I bin d'r Paul. Vor über hundert Jahren arbeitete und lebte ich als Zöllner im abgelegenen Bergdorf Gargellen. Ich war ein uniformierter Wächter der österreichischen Staatsgrenze zur Schweiz, die Ende des 19. Jahrhunderts mehr als nur eine gestrichelte Linie war auf einer handgezeichneten Landkarte bedeutete. Es war eine grüne Grenze, die von Zöllnern streng bewacht wurde. Ein Ort, um den sich auch heute noch unzählige Geschichten und geheimnisvolle Legenden ranken: von listigen Schmugglern, mutigen Bergsteigern und ärmlichen Knechten und Mägden, die auf der Suche nach Arbeit voller Hoffnung zu den Höfen ins Prättigau wanderten. Und sogar von heimlichen Liebschaften, die weder der Berg noch die Staatsgrenze zu trennen vermochten – weil die Liebe, wenn sie nur stark genug ist, jedes Hindernis zu überwinden vermag.
Hier, wo der mächtige Gipfel der Madrisa stumm und wachsam über das Gargellental zu blicken scheint, beginnt meine Geschichte, die ich Dir heute erzählen möchte.
Begleite mich auf meiner Patrouille und folge den Wegweisern mit dem Namen „PAUL“ – gemeinsam erkunden wir alte Schmugglerwege und machen Rast auf den sonnengewärmten Natursteinbänken im Atrium.
Hier findest Du die aktuelle Übersichtskarte der Gargellner Schafberg Wege.