Mario - Der Pistenbullyfahrer

„Das Wetter bestimmt meinen Tag.“

Stell Dir vor: Du stehst frühmorgens am Berg. Die Sonne taucht das traumhafte Montafoner Bergpanorama rund um Dich ins Sonnenlicht. Du schnallst Deine Skier an und blickst auf perfekt präparierte Pisten, auf denen Du gleich Deine ersten Schwünge ziehst.

Einer der vielen Pistenbullyfahrer, die tagtäglich diese hervorragenden Bedingungen für uns Wintersportler schaffen, ist Mario Tschofen, der bei der Silvretta Montafon für Pisten und Beschneiung zuständig ist. Wenn die letzten Skifahrer die Pisten verlassen, dann legen er und sein Team von 25 Pistenbullyfahrern los, um bis 02:00 Uhr früh die 155 Pistenkilometer des Skigebiets mit viel Hingabe und Perfektion zu präparieren. Dabei bewegt jedes der 10 Tonnen schweren und 480 PS starken Geräte bis zu 3 Tonnen Schnee. „Unser härtester Kritiker bei der Präparierung bin ich selbst, denn wenn ich privat Ski fahre, fallen mir Dinge auf, die andere gar nicht sehen. Meine Kollegen sehen es dementsprechend nicht so gern, wenn ich in meiner Freizeit selbst auf den Brettern stehe“, schmunzelt der 36-Jährige.

Anders sieht Marios Tagesablauf aus, wenn es in der Nacht schneit, denn „das Wetter entscheidet über unseren Dienstplan“, berichtet er. „In diesen Nächsten schlafen wir am Berg und rücken um 04:00 Uhr nachts aus. Dann präparieren wir die Pisten bis zum Beginn des Skibetriebs“, erklärt Mario den Ablauf. 
Alle, die einmal selbst dieses einmalige Gefühl, ein solches Gerät zu lenken, erleben möchten, können dieses Bergerlebnis ohne besondere Vorkenntnisse bei der Silvretta Montafon buchen. „Es macht den Leuten einen Riesenspaß, diese geballte Kraft selbst zu spüren. Da werden selbst 60-jährige Männer wieder zu kleinen Buben“, lacht der Pistenchef, den das „Pistenbully-Fieber“ selbst schon als kleines Kind bei den Fahrten mit seinem „Göti“ (Taufpaten) gepackt hat. 
Und was gefällt Mario am besten an seiner Arbeit? „Bei einer sternenklaren Nacht bei Vollmond allein mit dem Pistenbully am Berg auf einer Piste zu arbeiten. Das ist eine ganz besondere Atmosphäre“, meint Mario mit leuchtenden Augen. 

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