Nachhaltigkeit
im Montafoner Tourismus
Die Natur- und Kulturlandschaft prägt das Montafon. Verschiedene Initiativen setzen sich mit Themen wie Natur- und Lebensraumschutz, regionaler Wertschöpfung und Mobilität auseinander. Entdecke konkrete Maßnahmen und erfahre, wie auch Du mit rücksichtsvollem Verhalten und bewussten Entscheidungen einen Beitrag leisten kannst.
Was verstehen wir unter Nachhaltigkeit?
Für uns bedeutet zukunftsorientiertes Handeln, konkrete Maßnahmen in unterschiedlichen Bereichen umzusetzen. Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit regionaler Wertschöpfung, sozialen Themen sowie dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und Natur- und Lebensräumen.
Statt allgemeiner Aussagen stellen wir die jeweiligen Maßnahmen und ihre Ziele in den Mittelpunkt. So wird nachvollziehbar, in welchen Bereichen wir aktiv sind und welche konkreten Schritte gesetzt werden.
Unser Anspruch ist es, unsere Aktivitäten laufend weiterzuentwickeln und transparent darüber zu informieren, was bereits umgesetzt wird und welche nächsten Schritte geplant sind. Indem wir uns auf diese Prinzipien konzentrieren, wollen wir sicherstellen, dass unsere Aktivitäten aktiv zur Regeneration unserer Umwelt und Gemeinschaft beitragen.
Wie verstehen wir nachhaltige Entwicklung?
Das Montafon ist Tourismusdestination und (Er-)Lebensraum zugleich. Bei der Weiterentwicklung der Region sollen deshalb unterschiedliche Perspektiven berücksichtigt werden – von Menschen, die hier leben und arbeiten, ebenso wie von Gästen.
Seit Dezember 2024 trägt das Montafon das Österreichische Umweltzeichen für Tourismusdestinationen. Im Zuge der Zertifizierung wurde gemeinsam mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren aus der Region ein Aktionsplan erarbeitet. Er definiert konkrete Maßnahmen und Ziele in unterschiedlichen Handlungsfeldern und dient bis zur Rezertifizierung im Jahr 2028 als Leitlinie. Die Maßnahmen und Fortschritte werden im Rahmen des Zertifizierungsprozesses überprüft.
Dabei werden ökologische, soziale und wirtschaftliche Themen ebenso berücksichtigt wie aktuelle gesellschaftliche und technische Entwicklungen. Ziel ist es, Herausforderungen frühzeitig zu erkennen, konkrete Maßnahmen zu entwickeln und deren Umsetzung nachvollziehbar zu begleiten.
So soll die Entwicklung des Montafon verantwortungsvoll und mit Blick auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen in der Region gestaltet werden.
Das Vorrangmodell beschreibt Ökologie, Soziales und Ökonomie als miteinander verbundene Bereiche, die nicht unabhängig voneinander betrachtet werden. Dabei bildet die natürliche Umwelt die Grundlage, auf der gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen stattfinden.
Das Modell geht davon aus, dass ökologische Rahmenbedingungen bei Zielkonflikten eine besondere Bedeutung haben. Gleichzeitig können wirtschaftliche und soziale Stabilität wichtige Voraussetzungen dafür schaffen, Maßnahmen in unterschiedlichen Bereichen umzusetzen.
Je nach Fragestellung und Perspektive können die Zusammenhänge unterschiedlich gewichtet werden. Das Vorrangmodell dient daher als Orientierung, um ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte gemeinsam zu betrachten und Abhängigkeiten sichtbar zu machen.
Was treibt uns an?
Die nachhaltige Entwicklung ist als strategisches Handlungsfeld in verschiedenen Leitbildern und Tourismusstrategien verankert. Dazu zählen unser Tourismusleitbild, die Vision T – die Tourismusstrategie für Österreich, die Vorarlberger Tourismusstrategie 2030 sowie das Regionale Leitbild Montafon des Stand Montafon. Die Strategien definieren unterschiedliche Ziele und Handlungsfelder für die weitere Entwicklung des Tourismus und der Region.
Welche Ziele haben wir uns gesetzt?
Mithilfe des PIZ Montafon - Zukunftslabor der Montafon Tourismus GmbH, welches auch die Koordination des ersten Zertifizierungsprozesses fürs Österreichische Umweltzeichen übernommen hat, entwicklen wir erste Schritte, um das Montafon zu einer echten Modellregion für nachhaltigen Tourismus. Um die langfristigen Ziele zu erreichen, haben wir einen Aktionsplan entwickelt, der uns nicht nur den Weg zur Rezertifizierung im Jahr 2028 ebnen soll, sondern auch klare Maßnahmen definiert, wie wir den Tourismus in unserer Region zukunftsorientiert gestalten.